SPD Neckarau, Almenhof & Niederfeld

 

Kümmerer für das Neckarauer Aufeld mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Neckarauer SPD kritisiert Bürgermeisterin Kubala

Die Neckarauer SPD-Bezirksbeiräte Dr. Bernhard Boll, Klaus Hesse und Mathias Kohler hatten Anfang Februar die Stadtverwaltung gebeten, finanzielle Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um wieder einen Kümmerer für das Neckarauer Aufeld einstellen zu können. Ein entsprechender Antrag fand im Bezirksbeirat Zustimmung von allen Parteien.

Von März 2010 bis Dezember 2011 hatte es bereits einen Aufeld-Kümmerer in Neckarau gegeben, der 20 Stunden pro Monat als freier Mitarbeiter der Stadt Mannheim als Kümmerer und Kontaktperson für die weitere Entwicklung im Grünzug Aufeld tätig war. Das Aufeld ist eine wichtige Naherholungsfläche und naturnaher Grünzug, die etwa 30 Hektar umfasst. Das damalige Engagement und die Erfolge des Aufeld-Kümmerers wurden von allen Beteiligten - auch von der Stadtverwaltung - sehr geschätzt.

Seit mehr als fünf Jahre ist diese Aufgabe von der Stadt Mannheim leider nicht mehr mit einem freien Mitarbeiter besetzt worden. Jede Mannheimer Grünfläche hat zuständige Dienststellen, die sich engagiert um den Erhalt und die Pflege der Grünflächen kümmern. Nur das Neckarauer Aufeld als ein wichtiger Grünzug, der in seiner Entwicklung immer wieder in Gefahr ist, ist mehr oder weniger sich selbst überlassen. Ohne das Engagement des Vereins Lokale Agenda 21 u.a. wäre das Aufeld bald ein Schandfleck. Deswegen drängt der SPD-Ortsverein Neckarau-Almenhof-Niederfeld darauf, dass das Aufeld wieder einen Kümmerer bekommt.

Die Antwort von Umwelt-Bürgermeisterin Kubala hat die Neckarauer SPD verärgert[1]. Man könne zwar die Sinnhaftigkeit der Einsetzung eines Aufeld-Kümmerers gut nachvollziehen“, lehnt dessen Finanzierung aber „vor dem Hintergrund der Einsparziele nach dem strategischen Haushaltsmanagement“ als zusätzliche Aufgabe ab. „Im vom Gemeinderat beschlossenen Masterplan zur Strategische Haushaltskonsolidierung in Mannheim (SHM²)[2] steht keineswegs, dass grundsätzlich und ungeprüft alle Forderungen, die an die Stadt Mannheim herangetragen werden, mit einem Wisch abzulehnen sind, “ kritisiert Bezirksbeirat Dr. Bernhard Boll diese Stellungnahme der Verwaltung.

Bezirksbeirat Mathias Kohler zitiert aus der entsprechenden Beschlussvorlage, dass es im Gegensatz zu den bisherigen Haushaltsstrukturprogrammen darum geht, „das gesamte Aufgabenportfolio, alle Ziele und Leistungen der Stadt, sowie die großen Kernprozesse der Verwaltung zu untersuchen und vor dem Hintergrund der Vielzahl der Aufgaben und der verfügbaren Ressourcen die Leistungen danach zu priorisieren“ (siehe B-Vorlage V536/2016 vom 31.10.2016). Es wurde beschlossen, dass die Verwaltung und der Gemeinderat „das Verfahren der Priorisierung des städtischen Portfolios regelmäßig nutzen, um Ressourcenentscheidungen an den strategischen Zielen und wahrscheinlichen Wirkungen zu orientieren. Die Verwaltung ist in der Lage ihre Portfolios ständig anzupassen und bei Bedarf auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.“

Die Neckarauer SPD hätte deswegen erwartet, dass man sich eindeutig dazu äußert, welchen Stellenwert bzw. welche Priorität das Neckarauer Aufeld bei der Sicherung und Entwicklung der Grünzüge in Mannheim hat. „Es geht hier um einen relativ geringen Betrag von etwa 5.000,- Euro im Jahr. Allein die Beseitigung wilder Mülldeponien im Aufeld, die man dadurch möglicherweise verhindern könnte, kosten einen mehrfachen Betrag“, so Bezirksbeirat Klaus Hesse. Die Anregung, „sich an das Umweltforum oder einen Mitgliedsverband zu wenden und zu klären, ob von hier aus diese Leistung erbracht werden kann“ finden die SPD-Bezirksbeiräte wenig hilfreich.

Stadträtin Marianne Bade erinnert daran, dass im Zuge der Entwicklung des Grünzugs Nordost und der damit zusammenhängende Bundesgartenschau in verschiedenen Stadtbezirken Mannheims sogenannte Satelliten entwickelt werden sollen. „Gerade das Neckarauer Aufeld-Gebiet bietet sich als ‚Satellit‘ an, für den auch finanzielle Ressourcen aufgewendet werden sollten“, so die Neckarauer Stadträtin.

 

 

politisches Frühstück 2017
 

SPD Sommerfest 2017

Vielen Dank an alle Spender für die Tombola beim Sommerfest. Ohne Sie wäre sowas nicht möglich!

 

Downloads

Bundestagswahl

Downloads

Ortsverein

Wahlprogramme

 

Counter

Besucher:1075664
Heute:4
Online:2
 

News

16.08.2017 19:46 Air Berlin: Kredit mit Bedingungen
Der von der Bundesregierung für Air Berlin gewährte Übergangskredit in Höhe von 150 Millionen Euro stellt ein geordnetes Insolvenzverfahren unter laufendem Betrieb sicher. Dabei ist die vorrangige Rückzahlung der Steuermittel aus der Insolvenzmasse sicherzustellen. „Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Bundesregierung in ihrer Entscheidung, einen Übergangskredit in Höhe von 150 Millionen Euro für Air Berlin zu gewähren.

16.08.2017 19:08 Brexit-Vorschläge: nicht konstruktiv vieldeutig, sondern eindeutig schädlich
Die britische Regierung hat heute ein weiteres Brexit-Positionspapier veröffentlicht, diesmal über die Grenzsituation zwischen der Republik Irland und Nordirland. Statt der erhofften Antworten und Vorschläge, wie harte Grenzkontrollen vermieden werden können, will London der Europäischen Union die Verantwortung dafür zuschieben. „Diese Verkehrung der Realität lehnen wir ab. Alle Seiten wollen die Errungenschaften des Karfreitagsabkommen bewahren.

16.08.2017 18:08 Strafrechtliche Aufarbeitung der Colonia Dignidad geht voran
In dieser Woche erklärte die 2. Große Strafkammer des Landgerichts Krefeld die Vollstreckung des in Chile ergangenen Urteils gegen Hartmut Hopp für zulässig. Wie von der SPD-Bundestagsfraktion in einem überfraktionellen Antrag Ende Juni 2017 gefordert, wird die strafrechtliche Aufarbeitung der Colonia Dignidad mit dieser Entscheidung vorangetrieben. „Die Entscheidung des Landgerichts Krefeld zeigt, dass der politische

14.08.2017 11:15 5 Punkte für die Zukunft des Automobilstandorts Deutschland
Zukunft kommt nicht von allein Es geht um die Zukunft der deutschen Schlüsselindustrie: Autos „Made in Germany“ sichern hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland. Das muss auch so bleiben. Aber die Abgas-Skandale haben Vertrauen gekostet und die Herausforderungen der Zukunft sind enorm. Der Strukturwandel hin zu alternativen Antrieben und einer immer stärkeren Digitalisierung der Mobilität entscheidet über

14.08.2017 11:02 Die Elektromobilität haben die Autokonzerne selbst verschlafen
Thomas Oppermann im Interview mit dem Tagesspiegel Im Interview mit dem Tagesspiegel äußert sich Fraktionschef Thomas Oppermann unter anderem zur angespannten Situation zwischen den USA und Nord-Korea. Außerdem spricht er über die nötogen Konsequenzen aus der Dieselaffäre. Hier gibt es Auszüge des Interviews zum Nachlesen:

Ein Service von info.websozis.de

 

Zufallsfoto

Plakat Rebmann