SPD Neckarau, Almenhof & Niederfeld

 

SPD-Stadtteilgespräch in Neckarau gut besucht

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Rege Teilnahme beim Stadtteilgespräch

Das erste Stadtteilgespräch der SPD-Gemeinderatsfraktion nach den Sommerferien fand jetzt in Neckarau statt. Im Volkshaus ging es um Probleme, die die Bürgerinnen und Bürger in Neckarau, Almenhof und Niederfeld umtreiben.

Probleme rund um das Thema Verkehr dominierten

Das waren – wie fast immer – vor allem Probleme rund um das Thema Verkehr: zu schnelles Fahren, wildes Parken, Parken auf Geh- und Radwegen mit entsprechenden Gefahrensituationen, verwirrende Radwegeführungen, fehlende Rad- und Gehwegabsenkungen, Lärmbelästigungen durch Verkehr und lautes Hupen. Davon konnten etliche Bewohner ein Lied singen. Auch die Bezirksbeiräte der SPD beschäftigen sich immer wieder mit dem Thema. Und der SPD-Ortsverein Neckarau-Almenhof-Niederfeld ist in der Sache ohnehin aktiv.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Sprecher im Bezirksbeirat Mathias Kohler verwies auf die Initiative zur Einführung von Tempo 30 auf der gesamten Rheingoldstraße und auf die Bemühungen, eine sichere Ost-West-Verbindung für Radfahrerinnen und Radfahrer zu schaffen, etwa indem die Luisenstraße zur Fahrradstraße umgewandelt werde. Geschwindigkeitsbegrenzungen allein reichen aber nicht aus. Sie müssen auch überwacht werden. „Deshalb haben wir uns bei den letzten Etatberatungen für eine Aufstockung des KOD stark gemacht und für mehr Personal, das den ruhenden Verkehr überwacht“, erklärte Stadtrat Dr. Boris Weirauch. Darüber hinaus werde sich die SPD im Gemeinderat für die Anschaffung mobiler Geschwindigkeitswarner einsetzen. Stadträtin Marianne Bade bot Bürgern an, zusammen mit den SPD-Bezirksbeiräten bestimmte beanstandete Stellen im Stadtteil aufzusuchen und dann mit ihnen das weitere gemeinsame Vorgehen zu besprechen. Allerdings hielt  Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer auch fest, dass sich insbesondere die durch den motorisierten Verkehr verursachten Probleme auf Dauer nur lösen ließen, „wenn wir den Individualverkehr reduzieren und mehr Menschen für den Öffentlichen Verkehr (ÖPNV) oder für das Fahrrad gewinnen.“ Daran arbeite die SPD mit ihrer Initiative für den fahrscheinlosen, umlagefinanzierten ÖPNV oder ihrem Konzept für mehr und sicheren Radverkehr in Mannheim.

Pläne für Großparkplatz stoßen auf Widerstand

Ein weiteres Thema war die geplante Erweiterung des Parkplatzes hinter dem Ärzte- und Geschäftshaus in der Friedrichstraße 13a um einen Großparkplatz mit weiteren 27 Parkplätzen, die mitten im reinen Wohngebiet entstehen sollen und zur Abholzung eines Biotops mit über 35 Bäumen führen würden. Die SPD-Gemeinderatsfraktion hatte sich vor Ort die grüne Oase zeigen lassen. Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer sicherte den Anliegern im Karree zwischen Friedrichstraße und Blumenstraße, die für den Erhalt des Biotops kämpfen, die Unterstützung der SPD-Gemeinderatsfraktion zu. Bezirksbeirat Dr. Bernhard Boll wies darauf hin, dass der zusätzliche Großparkplatz zu erheblichen Verkehrsproblemen in der Friedrichstraße führen wird, da täglich über 200 zusätzliche Fahrzeugbewegungen kalkuliert werden, die in der stark frequentierten Straße in den Hof ein- und ausfahren wollen.

SPD-Fraktion verfolgt Beschwerden und Anregungen weiter

Wie immer haben die Mitglieder der SPD-Fraktion die Beschwerden und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger im Stadtteil dokumentiert. „Vorschläge, wie man etwas besser machen kann, nehmen wir gerne auf, Beschwerden gehen wir gezielt nach und berichten später darüber“, erläuterte Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer das Vorgehen nach dem Gespräch. Da ist es auch gut, dass die SPD-Bürgermeister Dr. Ulrike Freundlieb und Lothar Quast ebenfalls beim Stadtteilgespräch anwesend waren.

hier geht es zum Bericht im Mannheimer Morgen: Morgenweb

 

 

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