Großkraftwerk Mannheim: Ein sichtbares Zeichen für den Rückbau von Block 3 und 4

Veröffentlicht am 18.03.2016 in Ortsverein

Bundestagabgeordneter S. Rebmann beim Besuch des GKM 2011

Die Stadtansicht von Mannheim bzw. des Stadtteiles Neckarau wird durch die Blöcke des Großkraftwerkes Mannheim geprägt. Mit der Inbetriebnahme des Blocks 9 konnten die beiden alten Blöcke 3 und 4 still gelegt werden. Schon bei der Planung des neuen Blocks hat sich die SPD-Fraktion mit dem Thema Rückbau beschäftigt. Ein wichtiges sichtbares Zeichen für die Inbetriebnahme des neuen Blocks 9 war in den Augen der SPD-Fraktion der Rückbau von Block 3 und 4. In dem am 17. Juni 2008 von dem damaligen Fraktionsvorsitzenden Dr. Stefan Fulst-Blei und den Stadträten Reinhold Götz und Karin Steffan gestellten Antrag wurde daher die Verwaltung aufgefordert mit den Eigentümern des GKM über den Rückbau bzw. Abriss der alten Blöcke und deren Kamine zu verhandeln.

Wie das Großkraftwerk Mannheim jetzt mitteilte, werden die Blöcke vorerst nicht komplett demontiert, allerdings baut das GKM als „weithin sichtbares Zeichen für die Stilllegung die alten Metallschornsteine bis Sommer 2016 zurück“ (Pressemitteilung  GKM http://www.gkm.de/news/?id=95). Damit wurde ein Ziel des bereits vor acht Jahren eingereichten SPD-Antrages erreicht und die Stadtansicht wird sich zum positiven verändern. Vielen Dank an die SPD-Fraktion für ihren Weitblick und ihren Einsatz.

In den Augen des SPD Ortsverein Neckarau-Almenhof-Niederfeld ist jedoch die komplette Demontage der alten Kraftwerkblöcke 1 bis 4 ein wichtiger Schritt. Die Schornsteine von Block 1 und 2 wurden schon vor einigen Jahren demontiert. Die Blöcke sind jedoch ebenfalls stehen geblieben. Das GKM hatte bereits 2007 erklärt, „mit der Errichtung des Block 9 ist seitens GKM vorgesehen, als immissionsseitige Kompensation nach erfolgtem Probebetrieb des Block 9 den Block 4 sowie den Reserveblock 3 stillzulegen.“ Der Frage ist nun warum man nur die Schornsteine und nicht auch die Blöcke demontiert. Dieser Frage wird der SPD Ortsverein weiter nachgehen und weiter darüber informieren.

 
 

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