SOLIDARITÄT MIT DEN BESCHÄFTIGTEN DER NECKARAUER FIRMA ISODRAHT

Veröffentlicht am 15.06.2020 in Pressemitteilungen

Bild: SPD Neckarau

SPD für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Isodraht/ SPD erklärt ihre Solidarität mit den von der Arbeitslosigkeit bedrohten Beschäftigten

Die schwedische Konzernmutter Liljedahl von Isodraht plant die Mannheimer Produktion, deren Firmenwurzeln auf das Jahr 1899 zurückgehen, zum Jahresende in zu schließen. Über 120 Arbeitnehmer*innen droht die Arbeitslosigkeit. Daher besuchten der Mannheimer Wahlkreisabgeordnete und wirtschaftspolitische Sprecher der SPD Landtagsfraktion, Dr. Boris Weirauch, Stadtrat Dr. Bernhard Boll, die Vorsitzende des SPD OV Neckarau, Sabine Leber-Hoischen, sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer der SPD, Belamir Evisen, den Betriebsrat der betroffenen Kolleg*innen, um ihre Solidarität zu erklären und Unterstützung anzubieten.

Nachdem die Mitglieder des Betriebsrats, unter Vorsitz von Gaetano Zarbo, die Situation nach der Unternehmerentscheidung dargelegt hatten, äußerte der Landtagsabgeordnete, Dr. Boris Weirauch Unverständnis: „Wir können die Entscheidung des Unternehmens nicht nachvollziehen. Isodraht stellt wichtige Elemente für Elektroautos her. Diese werden jetzt und in Zukunft gerade in BadenWürttemberg benötigt. Mit strategischen Investitionen in den Standort Mannheim könnte man wieder wettbewerbsfähig werden, neue Aufträge aus der Automobilindustrie bekommen und so die Arbeitsplätze sichern.“ „Hier ist ein riesiger Absatzmarkt“, ergänzt Stadtrat Dr. Bernhard Boll weiter. Im Gespräch sicherten beide den Betriebsräten zu, sich auf Landesebene und kommunaler Ebene für den Erhalt der Arbeitsplätze, unter Verweis auf die zukunftsfähigen Produkte, einzusetzen.  
 
Sabine Leber-Hoischen und Belamir Evisen verurteilten das Vorgehen des Arbeitgebers. „Leider werden die Kolleg*innen vor Ort, die in den vergangenen Jahren mehrfach für notwendige Investitionen geworben haben, nun Opfer von Managementfehlern. Wenn wieder in die Produktion investiert würde, wären die Kollegen in der Lage, qualitativ hochwertige und zukunftsfähige Produkte am Standort Mannheim zu produzieren.“ 
 
Betriebsrat und die anwesenden SPD Mitglieder waren sich einig: Der Arbeitgeber macht es sich mit seiner Entscheidung zu leicht. Hier müssen vorrangig alternative Betrachtungen, die den Erhalt der Arbeitsplätze im Fokus haben, ins Auge gefasst werden. Sie hoffen, dass dies in den anstehenden Verhandlungen in den Vordergrund gerückt werden kann.

 
 

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