SPD Neckarau, Almenhof & Niederfeld

 

Erhebliche Bedenken gegen Großparkplatz

Veröffentlicht in Pressemitteilungen

Grüne Oase im Herzen von Neckarau

Erhebliche Bedenken und Einwendungen gegen das Vorhaben eines Grossparkplatzes in der Neckarauer Friedrichstraße 13a

Der Neckarauer Bezirksbeirat hatte bei seiner öffentlichen Sitzung am 14. September 2016 - nachdem aus der Bürgerschaft das Thema Großparkplatz Friedrichstraße 13a vorgetragen worden war - folgenden Antrag an die Verwaltung gestellt: „Der Bezirksbeirat erbittet zeitnah von der Verwaltung entsprechend umfassende Informationen über den geplanten Parkplatz in der Friedrichstraße 13 A.“

Inzwischen ist folgende Stellungnahme der Verwaltung im Auftrag von Bürgermeister Lothar Quast erfolgt:

„Dem Fachbereich Baurecht und Denkmalschutz liegt ein Antrag auf Baugenehmigung für die Erweiterung des bestehenden Parkplatzes in der Friedrichstraße 13 a um 24 weitere Stellplätze vor. Der beantragte Parkplatz schließt an den Bestand an und nimmt bisherigen Gartenflächen im Blockinnenbereich in Anspruch. Zu dem Antrag wurde ein Immissionsgutachten beigefügt, das zu dem Ergebnis kommt, dass keine unzumutbaren Lärmbelastungen zu erwarten sind.

Im Rahmen der Beteiligung der Fachbehörden erfolgte eine Ortsbesichtigung durch den Fach-bereich Grünflächen und Umwelt in Bezug auf die Baumschutzsatzung. Es wurde festgestellt, dass die für den Parkplatzbau vorgesehene Fläche dicht mit Gehölzen bestockt ist und acht der betroffenen Bäume gemäß Baumschutzsatzung geschützt sind. Der Bauantrag sieht die Pflanzung von sechs Bäumen vor.

Neben einer Beteiligung der betroffenen Fachbereiche Stadtplanung (61) und Grünflächen und Umwelt (67) wurde eine umfassende Nachbarbeteiligung im gesamten Baublock durchgeführt. Im Rahmen dieser Nachbarbeteiligung wurden erhebliche Bedenken und Einwendungen gegen das Vorhaben vorgebracht. Neben negativer Auswirkungen auf das „Mikroklima“ durch den Verlust der Grünfläche und der Bäume werden Lärmbeeinträchtigungen befürchtet.

Da für den Bereich kein Bebauungsplan besteht, ist das Bauvorhaben gemäß § 34 BauGB zu beurteilen. Auf dieser Grundlage ist ein Bauvorhaben zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der Nutzung in die maßgebliche Umgebung einfügt.

Zwischenzeitlich hat der Bauherr einen Tekturplan mit einer Flächenreduzierung und 19 Stellplätzen vorgelegt. Die betroffene Grünfläche wird dadurch zwar weniger in Anspruch genommen, aber es würden auch weiterhin mehrere (ca. 6-7) geschützte Bäume wegfallen.

Seit Ende September liegen dem Fachbereich Baurecht und Denkmalschutz eine Sammlung mit ca. 150 Unterschriften vor, mit der sich die Bevölkerung gegen die Errichtung des Parkplatzes ausspricht.

Auch der neue (reduzierte) Antrag mit 19 Stellplätzen wird derzeit noch geprüft und von Herrn Scheidel der Nachbarschaft vorgestellt. Nach Abschluss der Prüfung wird der Bezirksbeirat Neckarau zeitnah informiert, ggf. in einer nichtöffentlichen Sondersitzung.“

 

Kommentare

Zu Artikeln, die älter als 90 Tage sind, können keine Kommentare hinzugefügt werden.

Abholzung

ich sehe keinen sinn in der erweiterung, da genügend parkplätze beim marktkauf zur verfügung stehen nur wenige gehminuten entfernt.wo soll also der sinn liegen?da es keine n gibt bin ich gegen die abholzung.

Autor: Doerflinger Peter, Datum: 06.11.2016


politisches Frühstück 2017
 

SPD Sommerfest 2017

Vielen Dank an alle Spender für die Tombola beim Sommerfest. Ohne Sie wäre sowas nicht möglich!

 

Downloads

Bundestagswahl

Downloads

Ortsverein

Wahlprogramme

 

Counter

Besucher:1075664
Heute:7
Online:4
 

News

16.08.2017 19:46 Air Berlin: Kredit mit Bedingungen
Der von der Bundesregierung für Air Berlin gewährte Übergangskredit in Höhe von 150 Millionen Euro stellt ein geordnetes Insolvenzverfahren unter laufendem Betrieb sicher. Dabei ist die vorrangige Rückzahlung der Steuermittel aus der Insolvenzmasse sicherzustellen. „Die SPD-Bundestagsfraktion unterstützt die Bundesregierung in ihrer Entscheidung, einen Übergangskredit in Höhe von 150 Millionen Euro für Air Berlin zu gewähren.

16.08.2017 19:08 Brexit-Vorschläge: nicht konstruktiv vieldeutig, sondern eindeutig schädlich
Die britische Regierung hat heute ein weiteres Brexit-Positionspapier veröffentlicht, diesmal über die Grenzsituation zwischen der Republik Irland und Nordirland. Statt der erhofften Antworten und Vorschläge, wie harte Grenzkontrollen vermieden werden können, will London der Europäischen Union die Verantwortung dafür zuschieben. „Diese Verkehrung der Realität lehnen wir ab. Alle Seiten wollen die Errungenschaften des Karfreitagsabkommen bewahren.

16.08.2017 18:08 Strafrechtliche Aufarbeitung der Colonia Dignidad geht voran
In dieser Woche erklärte die 2. Große Strafkammer des Landgerichts Krefeld die Vollstreckung des in Chile ergangenen Urteils gegen Hartmut Hopp für zulässig. Wie von der SPD-Bundestagsfraktion in einem überfraktionellen Antrag Ende Juni 2017 gefordert, wird die strafrechtliche Aufarbeitung der Colonia Dignidad mit dieser Entscheidung vorangetrieben. „Die Entscheidung des Landgerichts Krefeld zeigt, dass der politische

14.08.2017 11:15 5 Punkte für die Zukunft des Automobilstandorts Deutschland
Zukunft kommt nicht von allein Es geht um die Zukunft der deutschen Schlüsselindustrie: Autos „Made in Germany“ sichern hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland. Das muss auch so bleiben. Aber die Abgas-Skandale haben Vertrauen gekostet und die Herausforderungen der Zukunft sind enorm. Der Strukturwandel hin zu alternativen Antrieben und einer immer stärkeren Digitalisierung der Mobilität entscheidet über

14.08.2017 11:02 Die Elektromobilität haben die Autokonzerne selbst verschlafen
Thomas Oppermann im Interview mit dem Tagesspiegel Im Interview mit dem Tagesspiegel äußert sich Fraktionschef Thomas Oppermann unter anderem zur angespannten Situation zwischen den USA und Nord-Korea. Außerdem spricht er über die nötogen Konsequenzen aus der Dieselaffäre. Hier gibt es Auszüge des Interviews zum Nachlesen:

Ein Service von info.websozis.de

 

Zufallsfoto