SPD Neckarau, Almenhof & Niederfeld

6. Kongress von Mannheim gegen Rechts: Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus

Veröffentlicht am 05.02.2014 in Politik

Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
Mannheimer Erfahrungen und Gegenstrategien

Von RechtspopulistInnen bis zu Nazis:
Was ist bei den Kommunal- und Europawahlen zu erwarten?

Wir werden auch in diesem Jahr einen Beitrag für eine offene und tolerante Stadt Mannheim leisten. Die Argumentationsmuster in der „Integrationsdebatte“ sind geprägt vom Schüren von Ängsten gegenüber „Fremden“ aber auch dem Verharmlosen sozialer Probleme unter dem „Multikulti-Label“. Für uns heißt das Problem Rassismus.

Rassistische Einstellungen und Argumente finden wir nicht nur am rechten politischen Rand unserer Gesellschaft, sondern sie sind Teil der gesellschaftlichen „Normalität“ in unserem Land. Ein rassismuskritischer Blick soll sich mit den Verstrickungen von rassistischen Denk- und Verhaltensmustern befassen, um diese zu bekämpfen. Um dies leisten zu können, müssen wir jedoch bereit sein zu erkennen, dass es Rassismus in allen Bereichen unserer Gesellschaft gibt.

Seit dem letzten Kongress von Mannheim gegen Rechts mussten wir uns im Jahr 2013 insbesondere mit dem offenen Rassismus durch die NPD und anderer Nazis auseinan­dersetzen. So versuchen die Nazis, die sozialen Probleme durch den Zuzug von Menschen aus Rumänien und Bulgarien rassistisch anzuheizen und auch im Bundes­tagswahlkampf MigrantInnen als Sündenböcke darzustellen. Mittlerweile mobilisieren die Nazis gegen die Unterbringung und Hilfen für Flüchtlinge. Dem werden wir auf allen Ebenen entgegentreten!

Für die Kommunal- und Europawahlen Ende Mai 2014 ist zu erwarten, dass nicht nur Nazis, sondern auch RechtspopulistInnen kandidieren. Neben Blut- und Boden-Ideolo­gien zeigen sich rassistische Denk- und Handlungsmuster in dumpfer Islamkritik aber auch in reinen Nützlichkeitsargumenten Einwanderern gegenüber. Das Schüren von Überfremdungsängsten soll ausgrenzen und abschotten. Wir wollen darüber disku­tieren, mit welchen rechten Parteien – von der AfD bis zur NPD – wir es bei der Kommunal- und Europawahl zu tun haben werden.

Kongressablauf

Ab 9.30 Uhr: Einlass

10 Uhr: Kongresseröffnung | Begrüßung
Unsere Tätigkeiten im zurückliegenden Jahr

10.20 – 11.30 Uhr:
Unsere gemeinsame Verantwortung gegen Rassismus zu handel
n | Referentin: Vera Nkenyi (Sozialpädagogin B.A., Vorstand des Sompon-Socialservice e.V.).
Was tun gegen nationalistische und rassistische Politiken und Handlungspraxen?! | Referent: Prof. Dr.Claus Melter (Hochschule Esslingen). Anschließend: Diskussion

11.30 – 11.45: Pause

11.45 – 12.30 Uhr:
Vorstellung des Mannheimer Aktionsplans für Toleranz und Demokratie (MAP)
| ReferentInnen: Daphne Hadjiandreou-Boll und Andreas Schmitt (Abteilung des Integrationsbeauftragten der Stadt Mannheim). Anschließend: Diskussion

12.30 - 13.00 Uhr: Pause | kleiner Imbiss

13.00 – 14.30 Uhr:
Deutschland auf rechtem Kurs? Eine Einschätzung (extrem) rechter Parteien und ihres Potenzials vor den EU- und Kommunal­wahlen im Mai
| Referent: LuciusTeidelbaum (Journalist). Anschließend| Diskussion

 

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