SPD-MDL WEIRAUCH BEFÜRCHTET EINSCHRÄNKUNGEN BEIM BAHNHOFS-AUSBAU IN NECKARAU

Veröffentlicht am 20.04.2019 in Gemeindenachrichten

Bernhard Boll (Bezirksbeirat) und Boris Weirauch MdL

Der SPD-Landtagsabgeordnete und Mannheimer Stadtrat Dr. Boris Weirauch zeigt sich besorgt über mögliche Einschränkungen beim Ausbau des Bahnhofs Neckarau zum Kompaktbahnhof. Die Antwort von Verkehrsminister Winfried Herrmann (Grüne) auf seinen Ministerbrief zum Stand der Planungen zum Kompaktbahnhof Neckarau lässt befürchten, dass der geplante Ausbau nicht mehr in der ursprünglichen Form stattfinden kann.

"Aus dieser Antwort des Verkehrsministers wird deutlich, dass die bisherigen Planungen zum Kompaktbahnhof wohl relativiert werden müssen", erklärt der Landtagsabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion seine Unzufriedenheit. Nach Auskunft des Ministers ist der Bund offenkundig nur „in bedingtem Maße bereit“, sich an der Förderung über den reinen Stationsausbau hinaus zu beteiligen.

„Vom geplanten Kompaktbahnhof würde damit faktisch nur die Modernisierung der bestehenden Station in Neckarau im Rahmen des S-Bahnausbaus Graben-Neudorf-Karlsruhe-Mannheim übrig bleiben“,  bilanziert Weirauch die Nachrichten aus Stuttgart. „Wenn der Bund hier nicht mitzieht, wäre das sehr ärgerlich, da damit der Bau des Kompaktbahnhofs ernsthaft gefährdet wäre, zumal Mehrkosten in Höhe von 7,38 Millionen möglicherweise alleine durch die Stadt getragen werden müssten“, fordert der Abgeordnete eine klare Zusage aus Berlin.

Der Neckarauer SPD-Bezirksbeirat Dr. Bernhard Boll pflichtet Weirauch aus Sicht des Stadtteils bei: "Die Zurückhaltung aus Berlin kann im Ernstfall bedeuten, dass die Stadt Mannheim auf den zusätzlichen Kosten für den Kompaktbahnhof sitzen bleibt. Und zwar unabhängig vom wichtigen Mehrnutzen einer solch integrierten Lösung für den ÖPNV durch die Verbindung von S-Bahn sowie Bus und Straßenbahn."

Zwar nimmt die Stadt Mannheim mit dem Bund über dessen Beteiligung an den Mehrkosten für einen Kompaktbahnhof Gespräche auf. Dennoch muss nach einem Rückzug des Bundes befürchtet werden, „dass an den bisherigen Dimensionen der Planungen nicht mehr festgehalten werden kann“, so Boll. 

 
 

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