Zugeparkte Gehwege sind ein Ärgernis in Neckarau

Veröffentlicht am 25.07.2017 in Pressemitteilungen

Start am Marktplatz

Der SPD-Ortsverein hatte zu einer Ortsbegehung in Alt-Neckarau eingeladen. Die zugeparkten Gehwege sind schon seit längerem ein Ärgernis. Zielsetzung der Begehung war es, mit den Bürgerinnen und Bürgern Lösungsvorschläge zu diskutieren, die auch zukünftig tragfähig sind - was sicherlich kein einfaches Unterfangen ist.

 

Die engen Straßen in Alt-Neckarau sind zu einer Zeit entstanden, als es noch keine Autos und schon gar keine Großlimousinen gab. Es ist deshalb wichtig, den knappen Straßenraum so zu nutzen, dass auch Fußgänger mit Kinderwagen oder Rollator die Gehwege nutzen können ohne ständig an ein Hindernis zu stoßen das dazu zwingt, auf die Straße auszuweichen.

Frau Bischoff vom Fachbereich Sicherheit und Ordnung erläuterte, dass eine Gehwegbreite bzw. die Durchgangsbreite zwischen Hauswand und parkendem Pkw mindestens einen Meter betragen müssen. Die Teilnehmer*Innen der Begehung konnten feststellen, dass an verschiedenen Stellen diese Durchgangsbreite durch parkende Autos nicht gegeben ist. Ebenso werden immer wieder die Ecken bzw. Einmündungen in die Straßen zugeparkt. Hier gilt die Regel, dass vom Scheitelpunkt einer Straßeneinmündung bis zum ersten parkenden Auto mindestens fünf Meter Abstand eingehalten werden müssen.

Neckarau wird nach Aussage von Frau Bischoff je nach personeller Verfügbarkeit regelmäßig von 6:30 Uhr bis ca. 21 Uhr überwacht. Da bedeutet, dass einmal täglich zu unterschiedlichen Zeiten eine Streife durch abwechselnde Gebiete in Neckarau fährt. Wird hierbei festgestellt, dass ein Fahrzeug nicht regelkonform parkt, wird das entsprechend geahndet. Da die Politessen aber nicht alle Orte zu jeder Tageszeit überwachen können, kommt es von den Bürgern immer wieder zu Beschwerden, denen dann nachgegangen wird. Frau Bischoff hatte hierzu Interessantes zu berichten. Im letzten Jahr gab es aus der Bürgerschaft 190 Beschwerden über Verkehrsbehinderungen. In diesem Jahr waren es in den ersten fünf Monaten schon 180 Beschwerden. Im letzten Jahr gab es 3.934 Bußgeldverwarnungen im gesamten Stadtbezirk. In diesem Jahr gab es in den ersten fünf Monaten bereits 2.214 Verwarnungen. Das macht deutlich, dass sich die Situation insgesamt nicht entspannt hat.

Die Diskussion mit den Bürgern ergab, dass es an einigen Stellen sinnvoll sein kann, an den Straßeneinmündungen sogenannte Mannheimer Pfosten aufzustellen, um das Eckenparken an solchen neuralgischen Straßeneinmündungen zu vermeiden. Darüber hinaus wurde angeregt, auf den Gehwegen eine deutlich erkennbare Begrenzungslinie, ähnlich wie bei den eingezeichneten Behinderten-Parkplätzen, zu ziehen. Diese Maßnahme könnte dazu beitragen die Mindestdurchgangsbreite von einem Meter auf den Gehwegen zu gewährleisten. Ob sich dann eine solche Kennzeichnung bewährt, könnte zunächst probeweise in einem Teilstück, z. B in der Rosenstraße, ausprobiert werden.

 

 
 

Downloads

Bundestagswahl

Newsletter

Ortsverein

Stadteilzeitung

Wahlprogramme

News

14.01.2019 18:16 Kinder, Chancen, Bildung – Wir wollen, dass Deutschland das kinderfreundlichste Land in Europa wird!
Starke Kinder – starkes Land Die SPD steht dafür, dass jedes Kind es schaffen kann. Wenn wir für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen wollen, müssen wir bei den Kindern beginnen. Denn Kinder machen unser Land auch in Zukunft stark. Deshalb müssen wir allen Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen, und jedem Kind die Chance geben, seine Potenziale

14.01.2019 17:56 Europa: Beschlusspapier Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 10./11. Januar 2019
Darum geht es uns: Wir wollen, dass diese Europawahl eine Entscheidung für mehr Gerechtigkeit, für mehr Demokratie, letztlich für mehr Europa wird. Wir wollen mehr Investitionen in den Zusammenhalt und die Zukunft Europas. Wir wollen eine verbindliche europäische Sozialagenda und eine gerechte Besteuerung der Internetgiganten. Wir wollen über Bildung, Wissenschaft und Forschung eine gute Zukunft

14.01.2019 16:47 Die Grundsteuer ist zu wichtig für parteipolitischen Streit
Die Grundsteuer muss laut Verfassungsgericht refomiert werden. Über die Art der Reform debattieren SPD- und Unionsfraktion. Achim Post mahnt, im Interesse der Gemeinden schnell zu einer Einigung zu kommen. „Die Vorschläge von Finanzminister Scholz zur Reform der Grundsteuer sind ausgewogen und vernünftig. Sie sind eine gute Basis für die weitere Debatte, die jetzt zügig zu tragfähigen Ergebnissen führen muss.

14.01.2019 16:46 Das rechtsextreme Netzwerk NSU 2.0 muss sofort aufgedeckt werden
In Hessen besteht der Verdacht auf ein rechtsextremes Netzwerk, ein NSU 2.0 – wie es sich offenbar selbst nennt. Dabei geht es auch um mögliche rechtsextreme Beamte innerhalb der Frankfurter Polizei. Eva Högl erhöht nun den Druck. „Die jetzt bekannt gewordenen neuen Fakten zum Frankfurter NSU-2.0-Skandal werfen ein zweifelhaftes Licht auf die polizeiinternen Aufklärungsprozesse. Dass der Kreis von

09.01.2019 20:10 Bundesregierung will Gemeinnützigkeit von Freifunk anerkennen
Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt die Initiative von Bundesfinanzminister Olaf Scholz zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit von Freifunk. Die Bundesregierung wird hierzu einen Gesetzentwurf zur Änderung des Gemeinnützigkeitsrechts auf den Weg bringen. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich für eine zeitnahe Umsetzung ein. „Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit ist ein richtiges und wichtiges Signal für das zivilgesellschaftliche Engagement der Freifunk-Initiativen und

Ein Service von info.websozis.de

Counter

Besucher:1075664
Heute:94
Online:1