SPD Neckarau Almenhof Niederfeld

Herzlichen Dank an die Sponsoren

 

Die SPD Mannheim-Neckarau Almenhof Niederfeld bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden, Sponsoren und Spender:innen. Das jährliche Bebel-Park-Fest ist dank allen Beteiligten immer wieder ein voller Erfolg für im Stadtbezirk.

Neuwahlen bei der SPD Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim

Die Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim bot auch dieses Mal die Möglichkeit, sich über die anstehenden wichtigen Themen im Bereich der Bildung austauschen und beraten zu können.

Die Bildungsexpert*innen freuten sich sehr, dass die Vorsitzende der sozialdemokratischen Frauen, Marie-Luise Stallecker, für ein Grußwort vorbeischaute und bekräftigten, dass sie auch in Zukunft innerhalb der Arbeitsgemeinschaften, die viele gemeinsame Schnittpunkte haben, intensiv zusammenarbeiten wollen.

Bei den anstehenden Wahlen wurde Sabine Leber-Hoischen als Vorsitzende von den Anwesenden einstimmig wiedergewählt. Sie freute sich sehr über das Vertrauen, das ihr geschenkt wurde und bekräftigte, dass sie das Thema „Bildung“ weiter vorantreiben werde. Dazu ist es ihr bespielweise wichtig, auch in Zukunft einen regelmäßigen Austausch mit allen Bildungsexpert*innen zu pflegen.

Unterstützt wird sie dabei von einem gut aufgestellten Vorstandsteam: dem stellvertretenden Vorsitzenden Andreas Lindemann, sowie den Beisitzer*innen Nils Kerschbaum, Winfried Karl, Sebastian Camarero Garcia und Evelyne Gottselig.

Der neu gewählte Vorstand wird sich für beste und chancengerechte Bildung von Anfang an einsetzen. Als eines der zentralen Themen für die nächsten zwei Jahre sehen die Expert*innen den Fachkräftemangel, den Ausbau der Ganztagsschule sowie die Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern im Bildungsbereich.

 

Schulen sicher machen - fit für den Herbst !

Pressezumeldung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD Mannheim zur Veröffentlichung der Goethe-Universität Frankfurt „Distanzunterricht genauso effektiv wie Sommerferien"

 

 

 

„Und täglich grüßt das Murmeltier…“ für die Vorsitzende der SPD Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in Mannheim sind die dramatischen Ergebnisse der Frankfurter Goethe-Universität nicht verwunderlich. „In den Schulen können die Lehrkräfte nun feststellen, wie erfolgreich Eltern zu Hause waren“, so Leber-Hoischen. Die Krise geht, wie erwartet und nun wissenschaftlich bestätigt, zu Lasten der Schüler*innen aus sozial benachteiligten Elternhäusern. Das Homeschooling verschärft die Schieflage im Bildungssystem zum Nachteil der schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft.

„Es zeigt sich, dass der Präsenzunterricht insbesondere für benachteiligte Schüler*innen wertvoll ist. Es ist aber im Interesse aller Schüler*innen und Eltern die Schulen nun endlich Pandemie-sicher aufzustellen“, ergänzt der stellvertetende Vorsitzende der AfB Mannheim, Andreas Lindemann, verärgert. Auch der Ausbau digitaler Infrastruktur und die Umsetzung der Lehr- und Lernkonzepte im digitalen Bereich ließen weiterhin zu wünschen übrig.

Mit einer Umfrage unter Eltern hatte die Arbeitsgemeinschaft bereits Anfang des Jahres den Finger in die Wunde gelegt. Die Eltern wünschten sich sichere Schulen. Z.B. Schulen mit unterschiedlichen Anfangszeiten, Luftfilteranlagen, ergänzenden Lüftungsmöglichkeiten und guten Hygienekonzepten.

„Es regiert wieder das Prinzip Hoffnung, dass eine vierte Welle unsere Schulen nicht treffen wird. Es wird erneut abgewartet bis es zu spät ist. Das Problem löst sich nicht von selbst !“ Die Bildungsexpert*innen der SPD fordern, den Sommer zu nutzen, um die Schulen sowohl digital fit, als auch sicher zu machen – zum Schutze aller am Bildungsgeschehen Beteiligten und deren Familien !

 

Umfrage "Schule und Corona" - Ergebnisse

Schulen öffnen – Umfrage der SPD Arbeitsgemeinschaft für Bildung

Die Schulen sollen ab Mitte März wieder öffnen und es stellt sich die Frage: Wie war der zweite Lockdown und sind die Kinder und Schulen ausreichend auf einen beginnenden Präsenzunterricht unter Pandemiebedingungen vorbereitet ?

„Die Umfrage, die wir auf den Weg gebracht haben, war sehr interessant und aussagekräftig“, so Sabine Leber-Hoischen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Mannheim. „Wir haben mit unseren Fragen einen Nerv getroffen und es gilt, die Bedingungen in den Schulen unter Corona zu verbessern und langfristig zu planen.“ Die Infektionslage ist immer noch schwierig. In Mannheim steigt die Inzidenz gerade wieder.“Umso wichtiger, die Bedenken der Eltern ernst zu nehmen. Immerhin sagen über 50% der Eltern in unserer Umfrage aus, dass sie die Hygiene an den Schulen für nicht ausreichend halten. Das ist unseres Erachtens kein guter Wert. An diesem Punkt gilt es nachzuarbeiten“, so Leber-Hoischen besorgt.

Die Arbeitsgemeinschaft weiß, dass Corona alle herausfordert. Das Bildungssystem ist großen Belastungen ausgesetzt.Dennoch ist es nach einem Jahr Corona an der Zeit endlich das Bildungssystem wieder in geregelte Bahnen zu lenken. Erfreulicherweise, so zeigt es sich in der Umfrage, hat sich seit dem ersten Lockdown der digitale Unterricht verbessert. Die Lehrkräfte gestalten die Angebote besser, kümmern sich und sind überwiegend erreichbar. Was allerdings nicht einer gesteuerten Struktur zu verdanken ist, sondern immer noch abhängig ist vom Engagement der einzelnen Lehrkräfte.

„Immer noch hat die Landesregierung keine Antwort auf diese lange bekannten Herausforderungen gefunden,“ so Andreas Lindemann, stellvertr. Vorsitzender der AfB Mannheim„ Es herrscht immer noch ein Plattformenwirrwarr, das im einzelnen gut oder weniger gut funktioniert und abhängig ist, vom Know-How einzelner Lehrkräfte. Ebenso lässt die digitale Ausstattung zu wünschen übrig. Es gibt für die Kinder immer noch zu wenig digitale Endgeräte von den Schulen und bei ca.13% der Beteiligten an der Umfrage reicht das Internet nicht für den digitalen Unterricht.“ Das besorgt die Bildungsexpert*innen in der Mannheimer SPD sehr.

„Äußerst bedenklich ist auch, dass fast 80% der Meinung sind, dass sich ganz oder teilweise Lücken angesammelt haben. Hier gilt es Optionen für die Zukunft zu geben. Die Eltern sind der Meinung, dass sich Schule (ca.40%) und Politik (ca. 90%) nicht ausreichend um die Problematik kümmern. Es gilt, endlich gute Zukunftskonzepte auf den Weg zu bringen. Es kann nicht sein, dass die ganze Verantwortung der Aufarbeitung auf den Eltern und Kindern lastet und dem Engagement einzelner Schulen überlassen wird“, so der Appell an die Landesregierung.

Die Arbeitsgemeinschaft ist sich einig: Es muss ein verlässliches landesweites Konzept umgesetzt werden, damit alle am Bildungsgeschehen Beteiligten mitgenommen werden und die Kinder mit Freude für die Zukunft lernen können. Dabei gilt es in alle Richtungen zu denken, bspw. von der Entrümpelung des Lehrplans über Dehnungsjahre (den Kindern mehr Zeit zum Lernen geben, wenn sie dies brauchen), kleinere Klassen, mehr Personal an Schulen bis hin zu ausreichend ergänzenden Angeboten an Nachhilfe und Brückenkursen. „Nur zu sagen, dass keiner sitzenbleibt, hilft nicht viel. Das Grundproblem muss angegangen werden – Es muss genau geschaut werden, wo die Kinder stehen und was sie brauchen. Daran gilt es zu arbeiten“, so Sabine Leber-Hoischen.

Die AfB bedankt sich bei allen, die an der Umfrage teilgenommen und damit ein klares Bild von der Situation an den Schulen gezeichnet haben.

Die Ergebnisse finden sie hier.

 

SPD Frauen - Urteil zum Paritätsgesetz

Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts am 2. Februar 2021 über eine Beschwerde von Befürworterinnen eines Paritätsgesetzes.

Bundesweit beurteilt die Presse das Karlsruher Urteil als das Aus für die Bestrebungen, ein Paritätsgesetz einzuführen, ein Gesetz also, das die Parteien verpflichtet, zu allen Wahlen gleich viel Frauen und Männer aufzustellen.

Ganz anders beurteilt die ASF, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, dieses Urteil:

SPD-Frauen: Das Karlsruher Urteil ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Parität Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Wahlbeschwerde wegen fehlender Paritätsregelungen im Bundeswahlgesetz erklären die ASF Bundesvorsitzende Maria Noichl, MdEP, und die frühere Parl. Staatssekretärin im BMFSJ Elke Ferner: „Auch wenn das Bundesverfassungsgericht die konkrete Wahlprüfungsbeschwerde abgewiesen hat - ein Paritätsgesetz ist möglich!“ „Der 2. Senat sagt ganz klar, dass der Gesetzgeber zur Ausgestaltung des Wahlrechts einen großen Handlungsspielraum hat - auch in der Abwägung des Verhältnisses des Gleichstellungsgebotes zur Freiheit und Gleichheit der Wahl und der Parteienfreiheit. Damit ist und bleibt es eine politische Entscheidung, ob und wie eine paritätische Besetzung der Parlamente durch das Wahlrecht erreicht werden kann. Mehr als 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts, und einem beschämend niedrigen Anteil von Frauen im Deutschen Bundestag, ist die Zeit der Lippenbekenntnisse endgültig vorbei: Wer eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an den politischen Entscheidungen sicherstellen will, muss sich klar zu einem Paritätsgesetz bekennen, Vorschläge machen und das Wahlrecht ändern. Die mit der letzten Wahlrechtsänderung angekündigte Reformkommission muss jetzt endlich eingesetzt werden, Vorschläge für die paritätische Vertretung von Frauen und Männern im Deutschen Bundestag machen und so schnell wie möglich umsetzen. Wir erwarten, dass die Zivilgesellschaft hier mit eingebunden wird. Spätestens bei der übernächsten Wahl muss ein Paritätsgesetz angewandt werden.“

„Wir danken den Beschwerdeführerinnen, dass sie mit ihrer Wahlprüfungsbeschwerde diese klare Positionierung des Bundesverfassungsgerichts herbeigeführt haben.“

https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-011.html

 

Positionspapier der AsF Mannheim - Warum die Corona Pandemie Frauen härter trifft...

Im ersten Lockdown im Frühjahr 2020, war es hin und wieder noch ein Thema: die Mehrbelastung und die besondere Betroffenheit von Frauen in der und durch die Pandemie. Jetzt, so scheint es, ist das kein Thema mehr. Dabei hat sich nicht wirklich etwas geändert. Von den Schließungen sind insbesondere Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen existenziell betroffen, hier finden wir überwiegend Frauen. In den Berufen, die in der Pandemie als systemrelevant entdeckt wurden, arbeiten ganz überwiegend Frauen: Alten- und Krankenpflegerinnen, Krankenschwestern, Verkäuferinnen, etc. Wenn Schule und Kindergarten geschlossen bleiben, sind es in erster Linie die Frauen, die die Betreuung und Beschulung zuhause übernehmen. In einem gemeinsamen Onlin-Workshop haben sich die Mannheimer SPD Arbeitsgemeinschaften der Frauen (ASF) und der Arbeitnehmer*innen ( AfA) mit dieser Thematik intensiv auseinandergesetzt. Das daraus entstandene Positionspapier ist keine Klageschrift, es ist Analyse der Situation. Daraus wurden klare politische Forderungen entwickelt , die teilweise nicht neu sind, deren Bedeutung aber in der Krise besonders deutlich wird und die auch und insbesondere nach dem Ende der Pandemie nicht aus dem Blick geraten dürfen. Das Positionspapier finden Sie auf den nächsten Seiten.

 

Neuwahlen im Landesvorstand der SPD Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB)

Mannheimerin Sabine Leber-Hoischen als Landesvorsitzende bestätigt – Wechsel im Vorstand

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD Baden-Württemberg traf sich in Stuttgart, um sich gut aufzustellen und gestärkt in die neue Legislaturperiode zu gehen.

Sabine Leber-Hoischen, die bisherige Vorsitzende, wurde von den Anwesenden einstimmig wiedergewählt. Sie freute sich sehr über das Vertrauen, das ihr geschenkt wurde und bekräftigte, dass sie das Thema „Bildung“ weiter vorantreiben werde. Dazu ist es ihr beispielsweise wichtig, auch in Zukunft alle Bildungsexpert*innen an einen Tisch zu holen und einen regelmäßigen Austausch zu pflegen. Als langjährige Elternvertreterin auf kommunaler, Landes- und Bundesebene bringt Sabine Leber-Hoischen viel Erfahrung und Know How mit, das sie gerne einbringt.

Unterstützt wird die Mannheimerin von einem nun landesweit breit aufgestellten Vorstandsteam : den stellvertretenden Vorsitzenden Hannes Kaden (Heidelberg) und Stefan Tiede (Karlsruhe), sowie den Beisitzern Norbert Theobald (Rhein-Neckar), Gerhard Kleinböck (Ladenburg), Julien Bender (Freiburg), Stephan Walter (Karlsruhe), Carsten Singer (Stuttgart) und Viviane Sigg (Freiburg)

Der neu gewählte Vorstand wird sich für beste und chancengerechte Bildung von Anfang an einsetzen. Als eines der zentralen Themen für die nächsten zwei Jahren sehen die Experten die Stärkung und Weiterentwicklung der Gemeinschaftsschulen, die bei der Versammlung im Mittelpunkt standen. Aber auch über das Thema „Digitalisierung“, das aktuell im Fokus steht, wurde diskutiert und beraten.

 

Fernunterricht an Schulen - Ministerin in der Verantwortung !

Zumeldung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim „Ministerin Eisenmann erwägt hälftigen Fernunterricht“ 18.5.20

Kultusministerin Eisenmann kündigt an, dass nach den Pfingstferien immer wechselweise der Unterricht an den Grundschulen stattfinden solle. Präsenzunterricht und Fernunterricht sollen sich abwechseln. Klar ist noch immer nicht, wie dieser Fernunterricht aussehen soll.

„Es kann nicht sein, dass die Eltern weiterhin mühsam den Fernunterricht mit Assistenzunterricht füllen müssen. Frau Eisenmann sollte das große Ganze im Blick haben und endlich ein verlässliches digitales Konzept entwickeln“, so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB), Sabine Leber-Hoischen. Die Voraussetzungen in den Familien seien unterschiedlich. Es sei unerträglich, wie Kinder zunehmend abgehängt würden.

Die Bildungsexpert*innen in der SPD erwarten, dass ein Konzept entwickelt wird, wie die Kinder in der „Fernunterrichtszeit“ von den Lehrkräften unterrichtet werden können. „Es müssen digitale Konzepte entwickelt und vorangetrieben werden“, so die Vorsitzende weiter. Das Unterrichten zu Hause bestehe aus mehr als dem Kopieren von Arbeitsblättern. Die Kinder bräuchten zu Hause aber auch die Infrastruktur mit digitalen Endgeräten und genügend Datenvolumen.

Geld habe die Bundesregierung zur Verfügung gestellt. Das müsse nun aber bis nach den Pfingstferien sinnvoll investiert werden. Das sei eine sehr große Herausforderung, zumal die Schulen noch nicht entsprechend ausgestattet seien. Die Landesregierung müsse dafür sorgen, dass Schulträger umgehend Unterstützung erhalten, die Kinder, die es benötigen, ausgestattet werden und die Schulen digital aus- und fortgebildet werden.

„Wir dürfen die Lehrkräfte nicht allein lassen“, bekräftigt Andreas Lindemann, der stellvertretende Vorsitzende, „Sie geben ihr Bestes und brauchen dringend Unterstützung.“ Es könne nicht sein, dass z.B. unterschiedliche Lernplattformen genutzt werden. Die Lehrkräfte sind engagiert und kreativ – dies gelte es zu nutzen und einen gemeinsamen Weg zu finden. Hier sieht die Arbeitsgemeinschaft für Bildung die Ministerin in der Verantwortung.

 

Wurzeln der SPD im Bildungsbereich - alle AfB Anträge beim Kreisparteitag angenommen !

Bildungspolitik ist ein Herzstück sozialdemokratischer Politik. Die Menschen können sich ohne Bildung nur schwer von den Grenzen ihrer Herkunft abkoppeln und emanzipieren. Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) versteht sich als Sprachrohr der SPD in allen bildungsrelevanten Themen. Daher freut sich die AfB Mannheim sehr, dass alle von ihr gestellten Bildungsanträge beim letzten Kreisparteitag angenommen wurden und damit bekräftigt wurde, dass Bildung einen wichtigen Stellenwert hat.

Die Anträge umfassten dieses Mal folgende Themen : "Dem ErzieherInnenmangel entgegenwirken". Hier forderte die AfB dazu auf, dem ErzieherInnenmangel entgegenzuwirken und mehr ErzieherInnen für den Beruf gewinnen. Bei der "Unterstützung GTS Waldschule" wurde gefordert, die Waldschule (Werkreal- und Realschule) bei der Sanierung und der Weiterentwicklung zu einer Ganztagsschule zu unterstützen. Der Antrag "Stillräume fördern" beinhaltete sich für öffentliche Stillräume einzusetzen und ist ein wichtiger Schritt, Mannheim babyfreundlich zu gestalten. Mit diesen Anträgen werden zum einen wichtige Maßnahmen auf den Weg gebracht, die nötig sind, um beste Bildung weiter voranzubringen. Zum anderen machen wir uns auf den Weg zu einem "babyfreundlichen Mannheim".

 

 

Hearing "Frühkindliche Bildung" - Wie Bildung gelingen kann!?

Wie gelingt gute Bildung?

Diskussionsveranstaltung am 8. November, 18.30 Uhr, Fröbel-Seminar Mannheim,Rennershofstr. 2, 68163 Mannheim

Wie gelingt gute Bildung in den Kindergärten? Was ist wichtig für unsere Kinder? Welche Rahmenbedingungen wünschen sich Erzieherinnen und Erzieher? Welche Rahmenbedingungen braucht gelingende Bildung in den Kitas? Wie sehen die Ausbildungswege aus? Wie sieht beste Bildung aus?

Die SPD-Gemeinderatsfraktion Mannheim und die SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Impulse zu einer besseren Bildung von Anfang an setzen. Dazu laden sie zu einem Hearing mit Expertinnen und Experten ein.

Stadträtin Lena Kamrad, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und familienpolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion sowie die AfB-Vorsitzende Sabine Leber-Hoischen sagen: „Die frühkindliche Bildung liegt uns am Herzen. Die Erzieherinnen und Erzieher in den Mannheimer Kindergärten leisten Tag für Tag wichtige Arbeit. Wir möchten weiter in die Qualität der Kindergärten investieren, und deshalb mit Eltern und Fachleuten diskutieren, welche Rahmenbedingungen wichtig sind.“ In Themenforen können die Bürgerinnen und Bürger mit der SPD diskutieren.

Dafür stehen Ihnen als Expertinnen und Experten zur Verfügung: Sabine Gaidetzka als Leiterin des Fachbereichs Tageseinrichtungen für Kinder der Stadt Mannheim · Prof. Dr. Peter Rahn, Prof. für Wissenschaft der sozialen Arbeit, Hochschule Ludwigshafen · Anette Krause, zuständig für die Kinderpflege- und Erzieherinnenausbildung beim Kultusministerium Baden-Württemberg · Nancy Hehl, Fachgruppenleiterin Sozial-, Kinder und Jugendhilfe, Ver.di Baden-Württemberg · Erika Schneider & Bianca Rennecke, Stadtelternbeirat.

 

 

"Neue Lernformen - Wie Bildung gelingen kann !?"

"Neue Lernformen - Wie Bildung gelingen kann !?"

 

Bildung kann gelingen. Gemeinsam kann man mehr erreichen. Deshalb haben sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) aus Mannheim, Rhein-Neckar und Heidelberg zusammengetan und gemeinsam zur Veranstaltung „Neue Lernformen. Wie Bildung gelingen kann!?“ in die Justus von Liebig Schule nach Mannheim eingeladen.

Das Podium war vom Organisationsteam vielfältig und hochkarätig besetzt worden. Mit einem Lehrer, einer Vertreterin aus der Bildungsforschung, einer Elternvertreterin, einer Schülervertretung und Doro Moritz, der Landesvorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) BW –beleuchteten alle, an Bildung Beteiligte, aus ihrem Blickwinkel das Thema „Neue Lernformen“.

Moritz betonte in ihrem Eingangsstatement, dass die Gemeinschaftsschulen diejenigen Schulen seien, die die Ergebnisse der Bildungsforschung am zielstrebigsten umsetzen würden. Hierzu gehöre insbesondere individuelles, kooperatives Lernen und Coaching. Dies schaffe Perspektiven und mache die Schule zu einem Lebens- und Lernort für die Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, so Moritz.

Prof. Dr. Monika Buhl von der Universität Heidelberg und Mitglied im Regionalteam Süd des Deutschen Schulpreises und der Deutschen Schulakademie, erklärte: „Empirische Studien zeigen, dass Menschen nur mit Begeisterung bei einer Sache, also auch beim Lernen sind, wenn sie Dinge mit hoher Motivation und gleichzeitig hoher Konzentration tun.“ Sie forderte, es müsse viel öfter gelingen, dass Schülerinnen und Schüler selbstbestimmt lernen können.

Die Diskussionsrunde wurde mit der Frage eröffnet, was eine besonders wichtige Rahmenbedingung für individuelles Lernen sei. Clara Spies, Schülerin der Helene-Lange-Schule und ehem. Stadtschülersprecherin Mannheim, sowie ehemaliges Mitglied im Landesschülerbeirat BW antwortete spontan: „Zeit, genügend Zeit ist wichtig, denn jede*r lernt anders." Auch Doro Moritz wünschte sich Zeit. „Wir brauchen Zeit, um zu reflektieren, wie wir zusammenarbeiten, und was unsere Schülerinnen und Schüler brauchen, um dann in den Schulteams unterstützende Prozesse durch Fortbildungen entwickeln zu können.“

Klaus Häublein, Lehrer an der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule und Fachberater am Staatlichen Schulamt lenkte den Fokus auf das Thema zwischenmenschliche Beziehungen. „Die Interaktion zwischen Schüler*innen und Lehrer*innen muss gut sein. Aber das setzt gut ausgebildetes Personal voraus.“

Nicht nur die Ausbildung, sondern auch Aufgabenstellungen im Unterricht nahm Monika Buhl in den Fokus. Sie forderte: „Aufgabenstellungen, die Kinder und Jugendliche interessieren und herausfordern. Durch vielfältige sowie differenzierte Aufgaben können die verschiedenen Fähigkeiten der Schüler*innen besser angesprochen werden.“

Sandra Reese, Vorstandsmitglied des Gesamtelternbeirats der Stadt Mannheim und stellv. Mitglied im Schulbeirat der Stadt Mannheim, macht die Wichtigkeit einer positiven Grundstimmung an Schulen klar. Kontrovers diskutiert wurde der Vorschlag einer Rückkehr zum alten Frontalunterricht. Monika Buhl betont, dass ein effektiver Frontalunterricht eine Herausforderung darstelle und eine gute Grundlage und Ergänzung zu interessegeleitetem, fächerübergreifendem Projektunterricht sein kann.

Lernen mit allen Sinnen und kooperatives Lernen sowie eine bessere Ausbildung für junge Lehrerinnen und Lehrer wurden von Doro Moritz eingefordert. Diese wären oft Einzelkämpfer-*innen an den Schulen, und in Baden-Württemberg werde dieses Problem durch die Trennung von Universität und Pädagogischer Hochschule noch verstärkt.

Monika Buhl ergänzt, dass mit der jetzt angestoßenen Bildungsreform der Ausbildung eine Verknüpfung von Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Bildungswissenschaften angestrebt wird. Klaus Häublein berichtete aus der Praxis, dass in Sachen Fortbildung für kooperative Lernformen Fortschritte gemacht würden.

Abschließend fasste Stefan Fulst-Blei, MdL, den Abend zusammen. Neben der Diskussion auf dem Podium und mit dem Publikum um Schul- und Lernformen, Fortbildung und dem Wunsch nach mehr Zeit, wurden andere Themen nur gestreift: Digitalisierung, ausfallender Unterricht wegen Lehrer*innenmangel und das späte Praxissemester im Studium beispielsweise. Als ehemaliger Lehrer warnte er die Kultusministerin davor, im schulischen Bereich mit Angst zu arbeiten. Das permanente Schlechtreden schade der Gemeinschaftsschule und entbehre jeder Grundlage, denn „das Bashing der Gemeinschaftsschulen stehe im klaren Widerspruch zu den Forschungsergebnissen. Nicht ohne Grund hätten fast nur Gemeinschaftsschulen den Deutschen Schulpreis bekommen.“

Gemeinsam mit der Gastgeberin Sabine Leber-Hoischen, Vorsitzende der AfB Mannheim, verabschiedete er die Anwesenden: „Diese Veranstaltung hat uns Lust auf Zukunft gemacht. Bis zum nächsten Mal.“

 

 

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