SPD Neckarau Almenhof Niederfeld

Herzlichen Dank an die Sponsoren

 

Die SPD Mannheim-Neckarau Almenhof Niederfeld bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden, Sponsoren und Spender:innen. Das jährliche Bebel-Park-Fest ist dank allen Beteiligten immer wieder ein voller Erfolg für im Stadtbezirk.

"Neue Lernformen - Wie Bildung gelingen kann !?"

"Neue Lernformen - Wie Bildung gelingen kann !?"

am Dienstag, den 10.4.18, ab 18.00 Uhr, in der Justus von Liebig Schule

Wie keine andere Partei steht die SPD für zukunftsorientierte Bildung. Dafür hat sie sich vor über 150 Jahren in Arbeiterbildungsvereinen eingesetzt, den Bildungsaufbruch der 60er und 70er Jahre gestaltet und steht auch heute im Zeitalter der Digitalisierung und gesellschaftlichen Individualisierung für ein zukunftsfähiges Bildungssystem, das den Menschen gerecht wird.

Die Arbeitsgemeinschaften für Bildung (AfB) innerhalb der SPD bringen entsprechende Konzepte in den politischen Entscheidungsprozess ein.

Doch wie sieht zukunftsorientierter Unterricht aus? Welche Lernformen werden erfolgreich angewendet? Stimmen hierfür die Rahmenbedingungen und bereitgestellten Ressourcen? Diese und noch mehr Fragen wollen wir mit Ihnen und unserem hochkarätig besetzten Podium diskutieren.

Diskutieren Sie mit :

DORO MORITZ Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) BW

KLAUS HÄUBLEIN Lehrer an der Kerschensteiner Gemeinschaftsschule und Fachberater am Staatlichen Schulamt

PROF. DR. MONIKA BUHL Universität Heidelberg und Regionalteam Süd des Deutschen Schulpreises und der Deutschen Schulakademie

THORSTEN PAPENDICK Vorsitzender des Gesamtelternbeirates Mannheim

CLARA SPIES ehem. Stadtschülersprecherin Mannheim, Mitglied im Landesschülerbeirat BW Helene Lange Schule Mannheim

Moderation : DR. ANDREA SCHRÖDER-RITZRAU Stv. Vorsitzende der SPD Rhein-Neckar

PROGRAMM :

18.00 ANKOMMEN UND AUSTAUSCH

Für Gespräche vor Ort :

Gerhard Kleinböck MdL, Landesvorsitzender AfB

Stefan Fulst-Blei MdL

Lena Kamrad, Stadträtin in Mannheim

Renate Schmidt, Stadträtin in Eppelheim

18.30 BEGRÜßUNG :

Sabine Leber-Hoischen, Vors. AfB Mannheim und Hannes Kaden, Vors. AfB Heidelberg/Rhein-N.

IMPULSREFERATE :

Doro Moritz, GEW  und Prof. Dr. Monika Buhl, Universität Heidelberg

PODIUMSDISKUSSION :

Neue Lernformen - wie Bildung gelingen kann!?

SCHLUSSWORT UND AUSBLICK :

Stefan Fulst-Blei, MdL

VERABSCHIEDUNG :

Sabine Leber-Hoischen, stv. Landesvors. AfB

 

Für eine zukunftsfähige Bildungspolitik im Lande

Für eine zukunftsfähige Bildungspolitik im Lande - Arbeitsgemeinschaften für Bildung der SPD Rhein-Neckar/Heidelberg/Mannheim (AfB)

Den Arbeitsgemeinschaften für Bildung in der SPD ist eine Weiterentwicklung der Qualität an den Schulen wichtig. Umso mehr herrschte Entsetzen, als das sogenannte Bildungspapier der CDU, das diese bei einer Klausurtagung verabschiedete, bekannt wurde.

„Eigentlich fehlt in diesem Bauchladen der schwarzen Pädagogik nur noch die Forderung nach Einführung der Prügelstrafe“, sagte dazu am 12.01.2018 in Stuttgart Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Bildung fragen sich, wie lange sich die Grünen von ihrem Koalitionspartner noch auf der Nase herumtanzen lassen, und fordern endlich ein Machtwort des Ministerpräsidenten.

„Mit ihrem aktuellen Bildungspapier macht die Landes-CDU eindeutig eine Rolle rückwärts ins letzte Jahrhundert“, so Hannes Kaden, Kreisvorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) aus Heidelberg. So ignoriere sie mit ihren Forderungen nach mehr Frontalunterricht, Vergleichstests in den Grundschulen, zu Schönschreiben oder nach Noten in Gemeinschaftsschulen, den Rat von Expertinnen und Experten.

„Die Konzentration auf Leistung ist zu einseitig und vernachlässigt wichtige andere Aspekte, wie z.B. die sogenannten Soft Skills, die immer bedeutender werden“, so Sabine Leber-Hoischen, Kreisvorsitzende der AfB Mannheim „Das willkürliche Streichen von wertvoller Pädagogik ist unsäglich. Hier wird wertvolles Porzellan zerschlagen, das nicht mehr zu kitten ist.“

„Den Lehrerinnen und Lehrern in den Klassenzimmern fehlt jegliche echte Unterstützung. Die sprudelnden Steuereinnahmen machen vor den Schulen halt. So ist mitten im Schuljahr nicht einmal überall der Pflichtunterricht gesichert, die Vertretungsreserve geht zur Neige und Reformprojekte wie der Ganztagsschulausbau, Inklusion und Ethikunterricht kommen nicht voran. Unter diesen Voraussetzungen ist gute Schule nicht zu leisten“, unterstreicht Renate Schmidt, stellvertretende AfB-Kreisvorsitzende und Kreisrätin aus Eppelheim.

Die Mitglieder der AfB weisen erneut darauf hin, dass zu einer guten Didaktik eine Kombination vieler Lehr-und Lernmethoden gehört. Um unser Bildungssystem zukunftsfähig zu machen, sollten die politisch Verantwortlichen den Mut haben, dringend notwendige Investitionen auf den Weg zu bringen. Unsere Kinder werden es uns mit Leistung, Kreativität und Lebenslust zurückzahlen.

 

Gebührenfreie Kita - beste Bildung von Anfang an

Gebührenfreie Kita – beste Bildung von Anfang an

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD setzen sich für ein gerechtes Bildungssystem ein – Chancengleichheit und individuelle Förderung unserer Kinder ist Kernpunkt sozialdemokratischer Bildungspolitik.

Daher unterstützt die Arbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg den Antrag der SPD Landtagsfraktion zum Einstieg in die gebührenfreie Kita! Der Arbeitsgemeinschaft ist es wichtig, den Kindern früh einen niederschwelligen und kostenfreien Zugang zu Bildung zu gewährleisten. Hierbei steht das Kind mit all seinen Bedarfen im Mittelpunkt. Eltern sollen ihre Kinder vertrauensvoll in die Kita geben können und sich sicher sein, dass es dort nach seinen Fähigkeiten umfassend gefördert wird. Auch diese Zuversicht bedeutet Entlastung z.B. für Eltern, die sich zwischen Beruf und Familie aufreiben.

„Für Eltern ist es manchmal nicht einfach, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Für sie wäre diese Sicherheit sehr hilfreich“, so die stellvertretende Vorsitzende der AfB Baden-Württemberg, Sabine Leber-Hoischen. „Dies in Kombination mit einer gebührenfreien Kita wäre eine echte Entlastung der Familie.“ Davon ist auch Gerhard Kleinböck, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, überzeugt: „Genau das ist unser Anliegen. Kostenfreiheit und Qualität dürfen sich nicht widersprechen. Beides hat einen hohen Stellenwert und muss umgesetzt werden.“

Dafür setzt sich die Arbeitsgemeinschaft für Bildung in Baden-Württemberg ein. Es ist ihr ein Anliegen, alle Familien einen kostenfreien Zugang zu Bildung zu gewähren, denn gute Bildung darf keine Frage der sozialen Herkunft oder des Geldbeutels der Eltern sein. Beste Bildung ist eine Investition in die Zukunft

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung Baden-Württemberg, 28.11.17

 

Arbeitsgemeinschaften für Bildung Mannheim, Heidelberg und Rhein-Neckar

Aussortieren statt integrieren – Mit Bildungspolitik der alten Schule ist kein Staat zu machen

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) in der SPD sind sicher, dass das schlechte Abschneiden der Viertklässler nicht mit einer Rückkehr zu alten Lehr- und Lernmethoden und der Schaffung weiterer Kontrollorgane aufzufangen ist. Das aber plant Susanne Eisenmann (CDU), die baden-württembergische Kultusministerin, wenn man ihren Ausführungen Anfang November Glauben schenkt.

„Mit ihrem konservativen Schubladendenken will sie den Fokus wieder auf Aussortieren statt Integrieren legen. Dabei ist es an der Zeit, endlich die schulischen Rahmenbedingungen zu verändern, um der heterogenen Schülerschaft gerecht zu werden.“, betont Hannes Kaden, der neue Vorsitzende der Heidelberger Arbeitsgemeinschaft für Bildung. Das Institut für Qualitätsentwicklung im Bildungswesen hat festgestellt, dass die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen heute weniger können als noch vor fünf Jahren.

Die Verbesserungsvorschläge, die die Kultusministerin nun macht, sind in einem Satz zusammenzufassen: Statt endlich das Bildungssystem an die Erfordernisse anzupassen, werden alle Modernisierungsmaßnahmen zurückgedreht. Bei ihrer Kritik spart sie nicht mit Vorwürfen in Richtung Lehrerschaft und Eltern und äußert sich so: „weniger Open Space und Gruppenpuzzle“, Lehrkräfte wären dankbar, „wenn man ihnen einmal sagte, was man genau von ihnen erwartet.“, Eltern würden ihre Aufgaben nicht ausreichend wahrnehmen oder ihre Kinder überbehüten. Die Übergangsquote von 60 % aufs Gymnasium in einigen Städten, u.a. in Heidelberg, ist ihr zu hoch und ein bundesweites Schulministerium lehnt sie ab, weil sie den Bildungsföderalismus „inspirierend“ findet.

Dies alles zeugt nicht von pädagogischem Know-How und wertschätzender Anerkennung der Leistungen der Schulgemeinschaften vor Ort.

„Genau diese Einstellung verhindert eine wirkliche Verbesserung unseres Bildungssystems. Eine ideologische Schulpolitik auf dem Rücken der Kinder bringt uns nicht weiter. Nicht das Kind muss sich der Schule anpassen, sondern die Schule muss sich dem Kind anpassen.“, ergänzt Sabine Leber-Hoischen, die Vorsitzende der Mannheimer Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD.

„Das einzelne Kind muss leistungsmäßig und sozial mitkommen, sonst ist es frustriert.“ Bei dieser Äußerung stimmen wir ausdrücklich mit der Ministerin überein. Allerdings sehen wir hier die Gesellschaft in der Pflicht. Statt 2019 ein weiteres Institut für die Datenerhebung und – auswertung und damit noch ein Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung zu gründen, setzen wir u.a. auf folgende Punkte:

• Erhöhung der bundesweiten Ausgaben für Bildung,                                           

• Differenzierte und individuelle Lernformen

• Einstellung von mehr Lehrerinnen und Lehrern, auch in den Sommermonaten,

• endlich den Einsatz von multiprofessionellen Teams,

• konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, nicht nur im Schulsystem

Ansprechpartner für Heidelberg: Hannes Kaden, AfB@SPD-Heidelberg.de Ansprechpartnerin für Rhein-Neckar: Renate Schmidt: Renateschm@gmx.net Ansprechpartnerin für Mannheim: Sabine Leber-Hoischen: fam4hoischen@aol.com

 

Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) aktiv im Wahlkampf

AfB aktiv im Wahlkampf

Am Sonntag Stefan Rebmann und die SPD wählen - u.a. für mehr Schulsozialarbeit, gebührenfreie Bildung, mehr Ganztagsangebote, Digitalisierung und sanierte Schulen. Es ist Zeit für gute Bildung. Es ist Zeit für mehr Gerechtigkeit.

 

Sprachförderung im frühkindlichen Bereich

       ​Bitte vormerken !

Frühe Sprachförderung ist wichtig – je früher Kinder gefördert werden, desto nachhaltiger wirkt es sich auf die spätere Schullaufbahn im positiven Sinne aus. Seit Jahren gewinnt dieses wichtige Thema an zunehmender Bekanntheit und Bedeutung und immer mehr Menschen setzen sich damit auseinander.

Mannheim und Umgebung setzen sich seit vielen Jahren für eine frühe und umfassende Sprachförderung ein. An Mannheimer Kitas haben viele Programme Einzug gefunden. Mannheimer Kinder haben hier nachweislich Erfolge erzielt und die Programme scheinen zu wirken.

Doch wie sieht das im Detail aus ? Was brauchen Kinder ? Was wird in den Kindertageseinrichtungen gelebt ? Was passiert vor Ort ? Wie kann Bildung gelingen ?

Damit und noch mehr werden sich die Arbeitsgemeinschaften für Bildung (AfB), Kreisverband Mannheim und Baden Württemberg, und Stefan Rebmann, Mitglied des deutschen Bundestages

am Dienstag, den 07.2.2017, ab 18.30 Uhr, in der Justus-von-Liebig- Schule ( Neckarpromenade Mannheim) beschäftigen und ein Forum zum Austausch bieten.

 

Gemütliches Beisammensein

​                                                  

    „Weihnachtsfeier mit leckeren Waffeln“ der Arbeitsgemeinschaften              für Bildung (AfB) und sozialdemokratischer Frauen (AsF)

Wann ? Am Dienstag, den 13.12.2016, um 18:30 Uhr – ca.20:00 Uhr.

Wo ? Im „Roten Haus“, Seckenheimer Str.72, 68165 Mannheim

Die diesjährige Weihnachtsfeier wird sich mit dem Thema "Geflüchtete Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen" (Die Arbeit der unabhängigen Sozial- und Verfahrensberatung) beschäftigen. Wir freuen uns sehr, dass wir hierzu Stadträtin Nazan Kapan begrüßen dürfen, die uns darüber berichten wird.

Des Weiteren sammeln wir bei der diesjährigen Weihnachtsfeier für „Weihnachten im Schuhkarton“ und würden uns über kleine Spenden, die Kindern Freude machen (Keine Verzehrartikel), freuen.

Gemeinsam freuen sich die Arbeitsgemeinschaften für Bildung (AfB) und sozialdemokratischer Frauen (AsF) auf Euer Kommen und ein gemütliches und kommunikatives Beisammensein.

 

Aufruf des AfA-Kreisvorstandes

Wir rufen Euch/Dich auf, Deine Solidarität mit den Beschäftigten von GE zu zeigen. 
Reih Dich daher

 

am Montag, den 17.10.2016, 11:15 Uhr

 

am Tor 8 bei GE (Auf dem Sand/B38) in den Demonstrationszug ein. 

Zeig Flagge für den Erhalt der Arbeitsplätze bei GE und unterstütze die KollegInnen von GE bei Ihrem Kampf um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. 

Gemeinsam wollen wir mit den KollegInnen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen.

 

Einsparungen im Bildungsbereich ? Nein, Danke !

 

Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim entsetzt über angedachte Einsparungen der grün/schwarzen Landesregierung

Nachdem das Schuljahr mit den Meldungen begonnen hatte, dass landesweit nicht alle Lehrerstellen besetzt werden können, der Pflichtunterricht immer noch nicht gesichert und somit Unterrichtsausfall garantiert ist, macht die grün/schwarze Landesregierung nun mit Einsparungen, konkret : 441 Lehrerdeputate, ernst.

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim ist entsetzt.

Insbesondere in Erwartung steigender Schülerzahlen ist es wichtig umgehend von den angedachten Streichungen abzusehen. Steigende Schülerzahlen und Streichungen von Lehrerstellen passen nicht zusammen. Im Gegenteil, es ist mehr Geld in unser Bildungsystem zu investieren.

Gerade haben die Vergleichsarbeiten VERA 8 bewiesen, dass es dringend notwendig ist, in Qualität zu investieren.(Mehr Infos : http://www.schule-bw.de/entwicklung/lernstandserhebungen/vera8/ ) Da ist es unverantwortlich einen Sparkurs einzuschlagen.

Die letzte grün/rote Landesregierung hatte unter dem SPD geführten Kultusministerium dies im Blick und nach Jahrzehnten des Stillstandes endlich wichtige Reformen auf den Weg gebracht. „Diese gilt es nun zu verstetigen und weiter zu entwickeln“, so die Vorsitzende der AfB Mannheim, Sabine Leber-Hoischen,“mit Sparmaßnahmen ist dies nicht zu machen.“

 

Arbeitsgemeinschaft Bildung vor Ort - Besuch der Neckarschule

„Arbeitsgemeinschaft für Bildung vor Ort“

Demokratieerziehung an Schulen – Besuch der Neckarschule

Die SPD Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim hält Demokratie-Erziehung an Schulen für wichtig und grundlegend. Schon im Vorschul-Alter können Kinder altersgemäß in Entscheidungsprozesse ihres Alltags einbezogen werden. Auch Teilhabe muss erlernt werden. Partizipation ist wichtig, um sich auszuprobieren und Erfahrungen zu machen. Sie ist aber auch ein wichtiger Teil von Wertevermittlung. Dies sieht auch die Kultusministerkonferenz (KMK) für die Schulen so. Diese schreiben in ihren Empfehlungen zur Arbeit an Grundschulen, dass „Demokratieerziehung zur Entwicklung einer demokratischen Grundeinstellung führt und der Grundschule hier eine Schlüsselfunktion zukommt.“

Darüber konnten sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim, gemeinsam mit Mitgliedern des SPD Ortsvereins Neckarstadt-West an der Neckarschule ein Bild machen. An dieser Schule erlernen die Schüler und Schülerinnen Demokratie in besonderem Maße. Die Neckarschule wurde dafür mit dem „Preis für demokratische Schulentwicklung“ ausgezeichnet.

Die Rektorin, Frau Brigitte Bauder-Zutavern, nahm sich die Zeit den anwesenden Mitgliedern von AfB Mannheim und dem Ortsverein Neckarstadt-West zu erklären, wie dies an der Schule auf den Weg gebracht wurde und wie es nun gelebt und immer wieder weiterentwickelt wird.

Sie machte deutlich, dass dies ein jahrzehntelanger Prozess war, der anfänglich über viele Jahre mit zusätzlichen Lehrerstunden entwickelt, begleitet und umgesetzt wurde. Nur so war es möglich dies auch verlässlich zu implementieren. Sieht man, was dieses Demokratiesystem alles umfasst, wird eindeutig klar, dass man dies nicht „so nebenher“ verlässlich etablieren und gleichzeitig alle am Schulleben Beteiligten „mitnehmen“ kann. Dies braucht den Willen, Ressourcen und Zeit.

Das mittlerweile etablierte System besteht aus vielen Elementen, von denen keines mehr wegzudenken ist, jedes aber regelmäßig auf seinen Bestand überprüft wird. So gibt es bspw. verantwortliche Dienste für jedes Kind in der Klasse, einen Klassenrat, Streitschlichter, Patenschaften zwischen älteren und jüngeren Kindern, Kinderkonferenzen, Schulversammlungen u.v.m.

Es wird an der Schule ein offenes und transparentes Miteinander gelebt, das Kinder ernst nimmt und sie einbezieht. Dies ist verbunden mit einer offenen und positiven Fehlerkultur. Fehler dürfen gemacht werden und sind kein Problem – im Gegenteil, sie sind eine Chance, um gemeinsam zu überlegen, wie man etwas anders machen kann. Aber auch Lob steht auf der Tagesordnung.

Frau Bauder-Zutavern beschreibt, wie an der Neckarschule ganz viele unterschiedliche Kinder mit verschiedenen Hintergründen und Kulturen gemeinsam die Schultage verbringen. Hierbei ist es wichtig, sich vor Ort auf gemeinsame Regeln und Normen zu verständigen. Die Kinder lernen dabei sehr viel. Sie setzen sich für sich und andere ein und organisieren bspw. nicht nur Dinge des Alltags, sondern auch das Sommerfest selbstständig.

Die Mitglieder von AfB Mannheim und dem OV Neckarstadt-West sind beeindruckt von der Haltung der Schule im Hinblick auf diese wichtige Demokratieerziehung. Ein wichtiges und unterstützenswertes System, das Kinder stärkt und voranbringt - da sind sich alle Anwesenden einig !

 

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