Die SPD Mannheim-Neckarau Almenhof Niederfeld bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmenden, Sponsoren und Spender:innen. Das jährliche Bebel-Park-Fest ist dank allen Beteiligten immer wieder ein voller Erfolg für im Stadtbezirk.
Arbeitsgemeinschaften
Weitere Unterstützung von Inklusion an Schulen
Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim begrüßt die Übernahme der Kosten für inklusionsbedingte Umbauten an Schulen durch das Land. Im Nachgang zum bereits im vergangenen Jahr verabschiedeten wichtigen Inklusionsgesetz wurde nun rückwirkend eine entsprechende Verwaltungsvorschrift in Kraft gesetzt, die die Voraussetzungen, den Umfang sowie das Verfahren des finanziellen Ausgleichs an die kommunalen Schulträger im Einzelnen regelt.
„Ob mit oder ohne Behinderungen, alle Schüler müssen faire Chancen erhalten, um ihre Potenziale entfalten zu können. Die Verständigung zwischen Land und Kommunen zur Inklusion ist ein wichtiger Schritt für die Verwirklichung dieses Ziels.“, so Kultusminister Andreas Stoch.
Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung Mannheim begrüßt diesen weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer gelingenden Inklusion !
Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) für eine gute und stabile Zukunft der Gemeinschaftsschulen !
Die Schönau ist stolz auf ihre sehr erfolgreiche und nachgefragte Kerschensteiner Gemeinschaftsschule.
Gemeinschaftsschulen sind die Schulen, die jedes einzelne Kind mit seinen individuellen Fähigkeiten im Blick haben und sie entsprechend fördern und stärken ! (Mehr Infos unter : www.Gemeinschaftsschule-bw.de)
Die Eltern machen sich derzeit jedoch große Sorgen, was nach der Landtagswahl mit ihr passieren könnte. Darauf hat die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) mit Unterstützung des SPD Ortsvereines Schönau und dem Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V. aufmerksam gemacht.
Gemeinsam waren sie auf der Schönau vor Ort und informierten die interessierten Bürgerinnen und Bürger, dass diese innovative und zeitgemäße Schulart nur mit der SPD Zukunft hat ! Auch die Schönauer Kerschensteiner soll eine gute Zukunft haben – „auf die SPD kommt es an“ !
Weihnachtsfeier der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB)
Es war eine schöne und konstruktive Weihnachtsfeier der AfB Mannheim mit leckeren Waffeln, Punsch, Weihnachtsliedern und Bildungsgesprächen. Auch die Arbeitsthemen für das kommende Jahr kamen nicht zu kurz. Neben dem anstehenden Landtagswahlkampf wird sich die AfB Mannheim u.a. mit frühkindlicher Bildung, der Demokratiebildung an Schulen, Digitalisierung und weiteren Themen im neuen Arbeitsjahr beschäftigen. Bis dahin wünscht die AfB Mannheim:
Frohe, besinnliche und erholsame Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch in ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2016 !
Gelungene Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung im Bürgerhaus Neckarstadt West
Viele kennen den Begriff Gemeinschaftsschule mittlerweile, aber kaum jemand weiß genau, wie diese Schulform eigentlich funktioniert. Was macht die Gemeinschaftsschule aus? Was ist anders als an anderen Schulformen und was ist gleich? Mit diesen und noch mehr Fragen beschäftigten sich die Arbeitsgemeinschaft für Bildung und Bürger und Bürgerinnen, die zur Veranstaltung ins Bürgerhaus Neckarstadt West gekommen waren.
Alle Interessierten konnten sich zunächst beim “Markt der Möglichkeiten“ informieren, was beispielsweise ein Lerntagebuch ist, wie die Rhythmisierung funktioniert, wie der Tagesablauf aussieht, ein Coaching abläuft, was ein Kompetenzraster ist u.v.m. Diese an verschiedenen Tischen aufgebaute Informationsmöglichkeit wurde rege genutzt. Erstmalig stellte sich dort auch der „Verein für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V.“ vor.
In der anschließenden Diskussionsrunde konnten die Anwesenden mit ExpertInnen offene Fragen klären und sich austauschen. Auf dem Podium standen dafür, unter Moderation von Sabine Leber-Hoischen, der Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Bildung, Herr Klaus Häublein, Lehrer an der Kerschensteiner Gemeinschafts-schule und Fortbildner, Annette Trube, Mutter an einer Gemeinschaftsschule und Vorstandsmitglied des „Vereins für Gemeinschaftsschulen in Baden-Württemberg e.V.“ und Dr. Stefan Fulst-Blei, MdL und bildungspolitischer Sprecher der SPD - Landtagsfraktion, zur Verfügung.
Hierbei wurden alle Facetten der Gemeinschaftsschule beleuchtet. Interessiert waren die Mitdiskutanten an der neuen Unterrichtsform. Sie konnten sich das individualisierte Lernen nur schwer vorstellen.
Nachdem Klaus Häublein aus seinem Alltag berichtet hatte, wurde vieles klarer. In der Gemeinschaftsschule steht das Kind im Mittelpunkt – es darf auf seinen Niveaus lernen und wird weder in seinem Lerntempo gebremst, weil es zu gut ist, noch „hinterhergezogen“, weil es länger braucht etwas zu verstehen. Die LehrerInnen haben jeden Schüler und jede Schülerin im Blick, lernen die Kinder intensiv kennen und coachen sie dementsprechend individuell. Es wird eine Beziehung aufgebaut und der Ansatz, den viele Forscher bestätigen, „Bildung durch Beziehung“ gelebt.
Annette Trube berichtete aus dem Schul- und Alltagsleben. Es mache ihren Kindern viel Spaß die Gemeinschaftsschule zu besuchen, weil beide auf ihrem jeweils sehr unterschiedlichen Niveau lernen dürfen, gefordert und gefördert werden. Eines ihrer Kinder hat eine Behinderung, das andere hat aufgrund einer Hochbegabung die erste Klasse übersprungen. Ihr Sohn findet die Schule „richtig cool“ und liebt das Lernbüro, ihre Tochter ist insbesondere von der Reitwerkstatt und dem Mathe-Unterricht begeistert. „Beide gehen jeden Tag wieder gerne in ihre Schule“, sagt Annette Trube.
Auch Dr. Stefan Fulst-Blei bestätigte, dass die Gemeinschaftsschule landesweit ein Erfolgsmodell ist. Immer wieder bekäme er berichtet, wie positiv die Lernkultur an der Gemeinschaftsschule ist.
Die Bürger und Bürgerinnen der Neckarstadt begrüßten des weiteren einheitlich das Vorhaben der Humboldt Werkrealschule sich zu einer Gemeinschaftsschule weiter zu entwickeln. Dies sei eine Schulart, die die Neckarstadt bereichern würde. Abschließend bedankte sich Sabine Leber-Hoischen für die rege Diskussion und überreichte den PodiumsteilnehmerInnen u.a. einen „Entspannungstee“, den diese bei ihrem Engagement für die innovative Schulart Gemeinschaftsschule sicher genießen werden.
Weitere Infos zum Thema unter : https://www.youtube.com/watch?v=MyjuAgEIfjM
AfB Mannheim begrüßt Maßnahmen der Landesregierung zur Begleitung und Förderung von Flüchtlingskindern
Menschen, die von Krieg und Terror bedroht sind, sind uns willkommen ! Wir müssen uns die-sen annehmen, sie ankommen und zur Ruhe kommen lassen. Kinder, die in unser Land kommen haben ein Recht auf Bildung. Hier hat die Landesregierung umgehend reagiert.
Es ist dieser ein großes Anliegen, den Flüchtlingskindern, die zum Teil hochtraumatisiert sind, den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Hier wurde Geld in die Hand genommen und vom runden Tisch über Fachtage bis hin zu zusätzlichen flexiblen Sprachförderstunden in der Kita und zusätzlichen Vorbereitungsklassen in Schulen vieles auf den Weg gebracht.
Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung begrüßt dies sehr. Es ist eine große Aufgabe dem unerwarteten Zuwachs von Flüchtlingen gerecht zu werden. Hier ist es gut, dass Baden-Württemberg ein Zeichen setzt und versucht den Kindern nach all ihren Erlebnissen mit dem Kindergarten und der Schule ein Stück Normalität zurückzuholen !
Frauen. Zukunft. Europa.
Vor über 100 Jahren wurde der erste Internationale Frauentag in Europa begangen – und damals wie heute kämpfen Frauen an diesem Tag für ihre Rechte und für die Gleichberechtigung. Es ist höchste Zeit, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern auch Realität wird!
„Diesem Aufruf der Bundesvereinigung sozialdemokratischer Frauen (ASF) schließen wir Mannheimer Sozialdemokratinnen uns mit allem Nachdruck an“, so die Kreisvorsitzende der Mannheimer ASF, Dr. Claudia Schöning-Kalender.
Europa war in der Vergangenheit ein wichtiger Motor für die Gleichstellung: Bereits 1957 wurde der Grundsatz „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ in den Europäischen Verträgen verankert – doch ein Einkommensunterschied von 22 Prozent zwischen Frauen und Männern in Deutschland zeigt, dass auch wir von der tatsächlichen Gleichstellung noch meilenweit entfernt sind.
WIR Sozialdemokratinnen FORDERN:
„Die Zukunft Europas beginnt an der eigenen Haustür“, betont die Vorsitzende der Mannheimer Sozialdemokratinnen. „Am Internationalen Frauentag 2014 rufen wir deshalb auf zum Kampf für eine konsistente Gleichstellungspolitik. Nur mit konsequenter Gleichstellung wird es nachhaltigen Fortschritt und soziale Gerechtigkeit geben: in Europa, in Deutschland und auch in Mannheim.
Der Frauenanteil im Landtag von Baden-Württemberg beträgt magere 18,8% - in keinem anderen Bundesland sind so wenig Frauen im Länderparlament vertreten wie hier. Deshalb hat der SPD-Landesparteitag in Reutlingen am 18./19. Oktober 2013 mit großer Mehrheit die Einführung eines Listenwahlrechts mit zwei Stimmen beschlossen. Damit verknüpft ist die Hoffnung auf eine deutliche Erhöhung des Frauenanteils etwa mit Hilfe des Reißverschlussverfahrens, wonach Listen abwechselnd mit weiblichen und männlichen Kandidaten besetzt werden.
Nun pochen die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Mannheim und die Jusos Mannheim auf die Einhaltung des Parteitagsbeschlusses und fordern den Mannheimer Landtagsabgeordneten und parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei und die Landtagsabgeordnete für den Mannheimer Süden, Helen Heberer, auf, sich aktiv für die beschlossene Änderung des Landtagswahlrechts einzusetzen.
„Eine Reform zur Erhöhung des kläglichen Frauenanteils im Landtag ist überfällig. Nur wenn Frauen, die über 50% der Bevölkerung stellen, im Parlament angemessen vertreten sind, können wir sicherstellen, dass sie gleichberechtigt über Gesetze mitentscheiden können“ so Dr. Claudia Schöning-Kalender, Vorsitzende der AsF Mannheim. Christian Dristram, Vorsitzender der Jusos Mannheim fügt hinzu: „Baden-Württemberg ist eines der ganz wenigen Bundesländern ohne Listenwahl. Im Sinne der Gleichberechtigung wird es Zeit, das zu ändern. Der entsprechende Parteitagsbeschluss muss nun endlich umgesetzt werden und darf nicht durch einen Kuhhandel mit der CDU unter den Tisch fallen.
AsF und Jusos fordern zudem alle Befürworterinnen und Befürworter der Änderung des Landtagswahlrechts dazu auf, einen offenen Brief an ihre jeweiligen Landtagsabgeordneten zu verschicken. Der Musterbrief findet sich auf der Website der Jusos Mannheim: www.jusos-mannheim.de und der AsF Mannheim: www.asf-mannheim.de
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